Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

...Beläge, Hölzer, Kleber und mehr...

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Zickler1966
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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Zickler1966 » 10.02.2018, 13:41

Gestern bei unserem 3. Trainingstag mit Joola Flash 40+ Bällen: Ein 12jähriger trägt sich in unsere Annalen ein und "zerschießt" den ersten Plastikball - er ist mit Sicherheit nicht der härteste "Schläger", dennoch verursacht er ein 2x2cm großes Loch in den Ball - vielleicht nur ein Ausnahmefall? Spieler der 1. Herren prügeln deutlich härter und länger auf den Ball ein und es ist kein großer Verschleiß zu erkennen.

Gestern beim Spiel Emtinghausen2 gg. Dauelsen2 (7:9, 3,5 Stunden Ballprügel) in der 1. KK: Gespielt wurde mit DHS 40+ Bällen (nicht ABS, mit Naht; 6er-Packung z.B. 9,50 EUR bei Online-Händlern) - zerschossen wurden 7 Stück! Gespielt haben sich die Dinger nicht schlecht aber die Qualität lässt zu wünschen übrig.



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Cord
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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Cord » 19.02.2018, 08:52

Beim Barmer Turnier wird übrigens dieses Jahr noch mit Celluloid gespielt.



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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Zickler1966 » 19.02.2018, 11:00

Wenn das mal kein Fehler ist - die guten Leute, die schon mit Plastik spielen, könnten zu Hause bleiben....



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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Cord » 19.02.2018, 14:23

Wie wir hier ja laufend feststellen, sind die Unterschiede beim Polyball so groß, dass den hochklassigen Leuten die Umstellung auf Celluloid leicht fallen wird.
Ist ja auch eine wirtschaftliche Entscheidung: vielleicht bleiben ja 10 Leute fern, das wären 50 Euro(ohne Abzug der Kosten, die sie verursachen). Nehmen wir wegen der Leute den Polyball, verursacht das mehr Kosten, da mehr Bälle verbraucht werden. Und am Ende sitzt der SC Weser auf dutzenden gebrauchten Polybällen, die für den Spielbetrieb unbrauchbar, weil noch nicht ausgereift sind.



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Henning
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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Henning » 06.03.2018, 09:40

Also in der Schweiz wird schon seid längerem mit Plastikbällen gespielt, wobei die ersten Bällen wohl nicht so gut bzgl haltbarkeit waren. Ich spiele seit über einem Jahr nun Jooal Flash+ und ein Unterschied war wirklich nur anfangs zu spüren (aber da war Schläger und Tische ebenfalls alles zusammen neu).

Bzgl. Haltbarkeit: in dem Jahr habe ich erst ein Ball kaputt bekommen als ich diesen beim Topspin auf die Schlägerkante bekommen habe; Punktbelastung eben. Aber generell ist es wohl so dass diese noch etwas schlechter ist als bei den "alten" Bällen (war bei der Umstellung auf die 40er nicht die gleiche Diskussion?).

Die Kosten ist natürlich ein Thema für sich - generell finde ich es besser mit mehreren Bällen beim Training zu spielen (Training und ab und an Wettkampfbälle), so dass man dann nicht mehr so empfindlich auf das Spielgerät bei Auswärtsspielen reagiert - hier finde ich den Einfluss der Tische dann noch etwas stärker als der des Balles. So wäre es vermutlich etwas günstiger als immer nur mit Wettkampfsbälle zu trainieren.

viele Grüsse aus dem Süden (Schweizer Tastatur hat kein sz).



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Re: Plastikball-Umstellung - Stimmungsbild im Kreis Verden

Beitrag von Cord » 06.03.2018, 10:26

Den Joola Flash halte ich auch für einen Ball mit ausgewogenen Spieleigenschaften. Die Umstellung von Celluloid auf ihn fällt leicht.
Da ja der Vorschlag kam, sich Verbandsübergreifend auf einen Ball zu einigen, müsste es m. E. der Flash sein, zumal er auch nicht der teuerste ist.

Allerdings ist das wohl Wunschdenken, denn in den jeweiligen Vereinen gibt stets individuelle Gründe, sich gegen eine übergreifende Lösung zu wehren; in Barme sind es eben wirtschaftliche Gründe, anderswo spielen vermutlich Lieblingsmarken, ggf. Werbeverträge (spätestens ab Oberliga) oder gewünschte Spieleigenschaften eines Balles eine Rolle.

Da es ferner immer noch kaum brauchbare Trainingsbälle in Plastik gibt, halte ich eine endgültige Umstellugn auf Plastik weiterhin für ausgeschlossen.