Auch ohne den genauen Spielbericht aus click-tt, gebe ich mal fix ein Statement zum Spiel.
Oyten 5
Drewes, Meißner, Struckmeyer, Bläs, Reimer, Peter (es fehlt nur Jens Rosenbrock)
Doppel: Drewes/Bläs, Meißner/Struckmeyer, Reimer/Peter
Wir in folgender Besetzung
Behrens, Joost, Stubbemann, Koch, Metzing, Eckelmann (heute setzt unsere Nr. 4 Lars Krüger aus)
Doppel: Behrens/Stubbemann, Joost/Koch, Metzing/Eckelmann
zu den Doppeln:
Zwei Doppel gehen in fünf Sätzen an die Gastgeber. Nur Marc und ich gewinnen letztendlich doch erstaunlich souverän gegen Jan und Marc. Es war zwar prinzipiell ein Spiel auf Augenhöhe, aber insgesamt machten wir weniger Fehler und konnten mit unseren Angaben besser punkten.
Spielstand Oyten Borstel 2:1
(An dieser Stelle kann man bemerken, dass das Spiel wohl nur dann wirklich knapp geworden wäre, wenn wir als Gast alle drei Eingangsdoppel gewinnen. Ich glaube nur in diesem Fall wäre möglicherweise Nervosität beim Favoriten aufgekommen! Aber unsere Sportfreunde aus Oyten behielten in den fünften Sätzen die Oberhand.)
Oberes Paarkreuz: Oyten - Borstel 3:1
Ausnahmsweise beginnt Jan gegen mich mit dem ersten Spiel. Die Tatsache, dass er irgendwie unter Zeitdruck stand, schadete seinem Spiel zu Beginn deutlich. Die ersten beiden Sätze gehe ich jeweils zum Anfang mit fünf oder gar sechs Punkten in Führung und fahre dann den Satzgewinn ein. Ab Satz drei mache ich ein paar Fehler mehr und Jan hält meine Angaben und so erstmal einfach nur im Spiel. Satzausgleich, ab in den Fünften. Hier bin ich dann aber wieder sicherer, vielleicht in dem Wissen, dass ich in den letzten Jahren kein einziges Spiel verloren habe, bei dem ich 2:0 Satzführung hatte, auch dann nie, wenn es noch einmal in den Entscheidungssatz ging. Alles in allem trifft Jan entweder perfekt oder gar nicht. Zu meinem Glück häufiger "gar nicht". Von Anfang an konnte ich seine hinter dem Arm leicht versteckten Seitschnittaufschläge meist sofort abschießen, nur die kurzen Seitschnittschläge in meine kurze Vorhand treffe ich zwei Sätze lang gar nicht.
Gegen Gunnar gehe ich heute glatt unter. Aber irgendwie war er auch mal dran! In den letzten beiden Jahren hatte ich immer gewonnen, obwohl wir eigentlich sehr ausgeglichen spielen. Ich spiele im Moment nicht aggressiv und druckvoll genug und Gunnar kommt insbesondere mit seinen Rückhandtopspins besser ins Spiel, im Vergleich zu den Vorjahren.
Gerald hat wirklich die "Seuche". Heute hat er sowohl gegen Jan als auch gegen Gunnar hervorragend gespielt, aber einfach nicht das nötige Quentchen Glück (Gunnar wird sich an einen Abwehrball von Gerald erinnern, der auch hätte genau anders auf das Netz fallen können
Mittleres Paarkreuz Oyten 5 - Borstel 2:2
Marc gewinnt gegen Rainers Abwehrspiel den ersten Satz mit einigen Netzrollern. Den zweiten geht er mit viel zu viel Spin und Schnitt dann regelrecht unter. Ab Satz drei spielt er dann aber taktisch klug. Kaum geschnittene bis leere Bälle zu Beginn und dann druckvoll nachgegangen bis zum Punkt.
Im Spiel Marc gegen Marc setzt sich der Borsteler durch. Mit vier Angabenfehlern bringt er sich dabei beinahe um einen Satz, kann aber im Großen und Ganzen doch deutlich gewinnen. Zumindest ab dem Zeitpunkt, da der Aufschlag des Oyteners dann keine Waffe mehr darstellte.
Michael heute mit zwei Niederlagen. Gegen Marc den ersten Satz völlig verpennt, wird es ab Satz zwei dann offener, aber am Ende gewinnt der Spieler mit den sichereren Schlägen. Gegen Rainer taktisch schon recht gut, aber leider noch ohne die notwendigen Vollstreckerschläge, die gegen Rainers Bälle manchmal kommen müssen.
Unteres Paarkreuz Oyten - Borstel 2:0
Theo und Heiner heute mit vielen Unsicherheiten und leichten Fehlern. Da war gegen Jan-Thomas und Martin heute einfach nix zu holen.
Endergebnis: Oyten 5 - Borstel 9:4
Fazit zum Spiel: Insgesamt hat die über alle Positionen etwas ausgeglichenere Mannschaft den Sieg eingefahren und nach meinen bisherigen Eindrücken der Liga auch vollkommen verdient die Herbstmeisterschaft errungen. Gratulation!!! Wenn wir unseren Gegner hätten etwas ärgern wollen, dann hätte wirklich alles passen müssen. Die Doppel hätten an uns gehen müssen und Gerald und ich hätten oben vielleicht ein 3:1 statt ein 1:3 abliefern müssen- das dies nicht ganz unmöglich war, schenkt uns Vorfreude auf das Rückspiel.
Beim gemeinsamen