Hambergen - Worpswede 6:9
Am Mittwoch fuhren wir mit voller Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Hambergen. Die Hambergener spielten mit Marco Werkmeister für Sascha Spiewack.
Doppel 0:3
Der Start verlief mehr als nach Plan. Sowohl Malte und Joscha (gegen Andre Steffens und Michael Köster) als auch Lutz und ich (gegen Andre Schindler und Marco Werkmeister) und Michi und Paul (gegen Frank Hanuschek und Stefan Brasas) blieben ohne Satzverlust! Die hohe Führung war allerdings trügerisch.
Oben 1:1
Das erste Einzel bestritten Andre Steffens und Malte. Der Hambergener erwischte den besseren Start und ging 1:0 in Führung. Danach wurde Malte zunehmend sicherer, spielte stark auf und konnte die folgenden drei Sätze für sich entscheiden. Ich musste gegen Michael ran. Hier spielte er sicher und bei mir ging mal überhaupt gar nichts

... folgerichtig hieß das Endergebnis 3:0. Mit diesem Spiel begann eine sehr starke Phase der Hambergener. Zwischenstand 1:4
Mitte 2:0
Andre Schindler und Lutz lieferten sich ein enges Duell. Lutz führte 1:2 nach Sätzen. Dann ging der vierte Satz klar an Andre und es ging in den Entscheidungssatz. Nach viel hin und her sicherte sich der Hambergener den Sieg mit 11:9. Am Nebentisch trafen Frank und Michi aufeinander. Der erste Satz war sehr schnell vorbei, da einerseits Frank sofort voll drin war und andererseits Michi ein bisschen brauchte. Im zweiten spielte Michi besser und glich auf 1:1 aus. Die Sätze 3 und 4 waren Kopf-an-Kopf-Rennen, die letztlich Frank jeweils mit zwei Punkten Unterschied für sich entschied. Zwischenstand 3:4
Unten 2:0
Als wir nun unsere Führung fast eingebüßt hatten, hofften wir auf bessere Ergebnisse im unteren Paarkreuz... leider ließen die Siege weiter auf sich warten, weil die Hausherren immer stärker aufspielten. Stefan und Paul zeigten ein Klassespiel. Anfangs hatte Paul die Oberhand, brachte seine Topspins durch und ging 1:2 in Führung. Ab dem vierten Satz war aber kein Durchkommen mehr gegen Stefans Rückhandblocks und Vorhand-MÖRDER-Schüsse

. Am Ende musste sich Paul im fünften Satz mit 11:8 geschlagen geben. Joscha fand gegen Marco leider nicht zur Normalform. Nach hartem Kampf entschied er dennoch den ersten Satz knapp für sich. Die folgenden beiden Sätze verliefen ebenso knapp, gingen aber beide an den nervenstarken Hambergener. Im vierten Satz kam Joscha deutlich besser ins Spiel, gewann klar, und es roch nach einem Sieg. Leider hielt die Phase aber nicht bis zum Spielende an. Marco bekam in einem Timeout die richtigen Tipps und entschied das Spiel mit 11:9 für sich. Damit lagen wir plötzlich hinten

. Zwischenstand 5:4
Oben 1:1
In meinem zweiten Einzel erhoffte ich mir gegen Andre Steffens einen Leistungsaufschwung im Vergleich zur katastrophalen Leistung im ersten Einzel. Leider wartete ich darauf drei Sätze lang

. Nach dem Spiel sagte Andre mir beim Abklatschen, dass man "heute nicht spielen können musste", um mich zu schlagen. Ich denke, dass sagt alles. Somit lagen wir 6:4 hinten und es wurde höchste Zeit, aufzuwachen. Glücklicherweise wachten meine Mannschaftskameraden tatsächlich auf. Zwischen Michael und Malte ging es hin und her. Das Spiel war von Phasen geprägt. Nach vier Sätzen konnte man keinen wirklich überlegenen Spieler ausmachen. Dann erspielte sich Malte mit konzentrierter Leistung einen hohen Vorsprung in Satz 5 und tütete diesen am Ende mit 11:1 ein

. Zwischenstand 6:5
Mitte 0:2
Zeitgleich mit Maltes Spiel ging ein weiterer Krimi zu Ende. Diesen konnte Michi gegen Andre Schindler nach 2:1-Satzrückstand und hohem Rückstand im fünften Satz für uns verbuchen

. Ganz wichtiger Punkt!

Damit hatten wir wieder ausgeglichen zum 6:6 und es lief im Folgenden besser für uns. Lutz spielte richtig gut gegen Frank und siegte in vier Sätzen

. Zwischenstand 6:7
Unten 0:2
Den wohl größten Leistungsunterschied zwischen seinen beiden Einzeln zeigte Joscha, der nun gegen Stefan spielte. In einem unheimlich verbissen geführten Match pushte er sich Satz für Satz nach vorne und konnte den Sieg in vier Sätzen einfahren... ganz STARK! Das letzte Einzel des Tages spielten Marco und Paul. Hier zeigte sich Paul letztlich nervenstark und machte in drei Sätzen den Sack zu. Endstand 6:9
Fazit
Verrücktes Phasenspiel: 0:4, 6:0, 0:5. Da sind wir mit einem blauen Augen davongekommen! Nach gutem Beginn und einem 0:4 für uns hätten uns die Hambergener fast noch die Butter vom Brot genommen. Glücklicherweise konnte Malte meinen Totalausfall mit einer starken Leistung ausgleichen. Des Weiteren konten alle anderen Mannschaftsmitglieder eine Leistungssteigerung in der zweiten Einzelrunde zeigen. Am Ende waren wir heilfroh, dass wir doch noch zwei Zähler eintüten konnten und in Ruhe unser Feierabend

mit den Hambergenern genießen durften. Für uns geht's nun am Sonntag weiter mit dem Auswärtsspiel in Oyten, ehe wir in eine lange Freimarktspause gehen werden werden.