Nun will ich mal von den Ereignissen der BL-Relegation berichten. Erst einmal möchte ich noch vielen Dank an Werder und Falkenberg sagen, die einer Spielumlegung zustimmten. Hätte dies nicht geklappt, hätten wir das erste Spiel nicht mit kompletter Mannschaft bestreiten können. Also noch einmal besten Dank. Das erste Spiel lautete also Falkenberg gegen Werder. Ich kam beim Stand von 5:6 in die Halle. Zum vorherigen Spielverlauf kann ich nichts sagen, am knappen Ergebnis sieht man aber ja, dass diese beiden Mannschaften auf einem Niveau spielten. Dann sah ich einen stark aufspielenden Christoph Brüning, der in fünf Sätzen Michael Adebar bezwang. Matthias unterlag dem jungen Vladimir Ferldmann, der beeindruckend sicher gegen die Abwehrbälle spielte. Danach setzte es zwei 2:3 Erfolge im unteren Paarkreuz für die Werderaner und somit lautete das Endergebnis 6:9. Damit ergab sich also, dass unser erster Gegner Falkenberg war.
Falkenberg - Worpswede 9:3
Doppel 2:1
In den Doppeln gab es ein relativ deutliches Spiel, dass Michael und ich gegen Matthias und Tobi mit 1:3 gewannen. Die anderen beiden Spiele waren äußerst knapp und gingen jeweils 3:2 an die Falkenberger, das Spiel von Daniel und Joscha gegen Michi und Olli verloren unsere Jungs gar noch nach einer 10:8 Führung im fünften Satz.... bitter! Damit stand es 2:1 für Falkenberg nach den Doppeln.
Oben 1:1
Im oberen Paarkreuz musste Michael Becker gegen Tobi Heckel ran. Im ersten Satz und lange Zeit im zweiten Satz, sah es danach aus, als könnte das Spiel an uns gehen. Michael gewann den ersten zu 6 und führte im zweiten glaube ich schon 6:10. Als er sich diesen Satz noch klauen ließ, war aber die Luft raus und Tobi gewann zwei Mal klar. Am Nebentisch spielten Julian Ambrosi und Michi Haar. Auch hier sah es anfangs gut für uns aus. Julian gewann zwei Mal zu 7 und sah wie der sichere Sieger aus. Michi kam aber nochmal zurück und konnte auf 2:2 verkürzen. Im letzten Satz behielt dann aber Julian die Nerven und gewann knapp zu 8. Zwischenstand 3:2
Mitte 1:1
In der Mitte spielte ich gegen Christoph Brüning, der sofort gut im Spiel war und den ersten gewann. Ab dem zweiten Satz kam ich besser rein, gewann diesen und auch den dritten. Ab dem vierten Satz spielte Brüning aber überragend und ließ mich überhaupt gar nicht mehr ins Spiel kommen

. Ich versuchte vieles, von Angriff bis Abwehr, dies beeindruckte ihn aber nun nicht mehr und er traf nahezu alles. Somit gingen der vierte und fünfte Satz klar an ihn und er gewann das Spiel verdient. Am Nebentisch musste Daniel gegen Matthias ran. Dieses Spiel war auf Messers Schneide. Insgesamt gewann Daniel hauchdünn in fünf Sätzen. Leider sollte er der letzte bleiben, der in diesem Spiel noch die Nerven behielt und einen Sieg für uns verbuchte. Zwischenstand 4:3
Unten 2:0
Im unteren Paarkreuz gab es das deutlichste Spiel der Partie zwischen Malte und Olli. Olli spielte äußerst sicher und Malte stand irgendwie neben sich, daher ging das Spiel klar in drei Sätzen an Olli. Danach gab es weitere vier Spiele über die volle Distanz. Joscha lieferte sich mit Thomas einen harten Fight und unterlag denkbar knapp im fünften Satz zu 8. Zwischenstand 6:3
Oben 2:0
Die zweite Einzelrunde startete mit dem Spiel zwischen Tobi und Julian. Hierbei zeigte Tobi die besseren Nerven und gewann 3:2. Im Duell der Michaels führte Michael Becker gegen Michael Haar mit 1:2 Sätzen. Michael Haar spielte sich aber noch einmal rein und drehte das Spiel zugunsten der Falkenberger. Zwischenstand 8:3
Mitte 1:0
Im letzten Spiel der Partie kam Daniel gut gegen Christoph ins Spiel und führte ebenfalls 1:2. Danach nahm das Spiel allerdings eine ähnliche Wendung, wie zuvor in meinem Spiel gegen Christoph und auch diesmal hieß es 3:2 für den Falkenberger. Am Nebentisch hatten Matthias und ich erst drei Bälle gespielt, aber dieses Spiel war damit leider hinfällig. Endstand 9:3
Fazit
Insgesamt muss man sagen, dass die Falkenberger verdient gewonnen haben. Wir ärgern uns logischerweise über 7:2 Fünf-Satz-Matches für die Falkenberger. Hätten wir von diesen nur 1-2 Spiele mehr gewonnen, wären sicherlich insgesamt 5-6 Punkte für uns drin gewesen, was sich natürlich auf unsere Leistung gegen die Werderaner ausgewirkt hätte, da wir dann noch eine realistische Chance auf den Relegations-Sieg gehabt hätten. Letztlich kann man aber bei 7:2 auch nicht mehr von Pech sprechen, da fehlte uns einfach auch ein gutes Stück Erfahrung. Daher war der Sieg der Falkenberger zwar zu hoch, aber insgesamt natürlich klar verdient.
Werder - Worpswede 9:5
Tja, durch die hohe Niederlage gegen Falkenberg mussten wir nun also 9:0 gewinnen um noch 1ter zu werden und 9:4, um 2ter zu werden. Wir waren natürlich gewillt, Dampf zu machen, aber für ein 9:4 hätte nun wirklich alles absolut optimal laufen müssen.
Doppel 2:1
Von den Doppeln konnten wir leider erneut nur eins gewinnen. Michael und ich gewannen in drei knappen Sätzen gegen Mahler und Farchmin. Julian und Malte verloren in vier Sätzen gegen Beelmann und Milles, Daniel und Joscha in fünf gegen die jungen Feldmann und Böttcher.
Oben 2:0
Im oberen Paarkreuz kam Michael nicht so gut rein gegen Beelmann und verlor 3:1. Julian war gegen Frank Mahler gut im Spiel, leider hatte der alte Hase am Ende der Sätze jeweils die besseren Nerven und gewann alle Sätze. Damit hatten sich unsere letzten Hoffnungen im Prinzip erledigt. Zwischenstand 4:1
Mitte 1:1
In der Mitte unterlag Daniel gegen Vladimir Feldmann 3:0. Ich spielte gegen Michael Adebar, der in diesem Einzel glücklicherweise eine geringe Trefferquote hatte, sodass ich das Spiel gewann. Zwischenstand 5:2
Unten 1:1
Joscha kam gegen die flatternden Abwehrbälle von Frank Farchmin nicht zurecht und unterlag deutlich in drei Sätzen. Malte spielte nun befreit auf und besiegte Moritz Milles 2:3. Zwischenstand 6:3
Oben 2:0
In der zweiten Einzelrunde gab es zunächst zwei 3:1-Erfolge für Werder. Julian hielt in jedem Satz gegen Gert Beelmann mit, ließ ihn aber am Ende jeweils einige Punkte wegziehen. Michael führte in jedem Satz hoch gegen Frank Mahler, verpasste es aber jeweils, den Sack zu zu machen. Zwiwschenstand 8:3
Mitte 0:2
Daniel musste nun gegen Michael Adebar ran und siegte 1:3. Von dem Spiel konnte ich nicht viel sehen, da ich am Nebentisch gegen Vladimir Feldmann spielte. Dieser spielte sicher und ich kam anfangs überhaupt nicht ins Spiel. Folgerichtig lag ich 2:0 hinten. Ab dem dritten Satz war ich plötzlich aber wach und prompt besser im Spiel. Durch sichere Blockbälle kam ich zu Sicherheit und traf dann auch Angriffs- und Abwehrbälle. Damit gingen die drei folgenden Sätze an mich. Zwischenstand 8:5
Unten 1:0
Das letzte Spiel des Tages war erneut ein denkbar knappes. Joscha führte 1:2 gegen Moritz Milles, hatte dann aber wieder (zum vierten Mal an diesem Tag) mit 3:2 das Nachsehen.... bittere Pille

. Endstand 9:5
Fazit
Dieses Spiel wollten wir zwar gewinnen und unsere Restchance wahren. Leider lag uns aber die Höhe der ersten Niederlage noch störend in den Köpfen. Daher geht die Niederlage in der Höhe verdient in Ordnung.
Gesamtfazit
Schade, es hat also für uns insgesamt nicht gereicht. In einer Relegation muss man auf den Punkt fit und hellwach sein. Dabei darf man sich keine Patzer leisten. Da hatten uns die teilweise alten Hasen der anderen beiden Mannschaften ein gutes Stück Erfahrung und Abgezocktheit voraus. Aus diesem Grund war für uns an diesem Tag nichts zu holen. Glückwunsch nach Bremen zum Relegationssieg. Schauen wir mal, wie es nun letztlich mit der Nachrückersituation aussieht. Einen Aufstieg am grünen Tisch würden wir natürlich wahrnehmen, denn vom Potenzial her würde ich uns über eine gesamte Saison gesehen auf Augenhöhe mit mehreren BL-Mannschaften sehen. Wenn wir die Ehrenrunde in der 1. BK nehmen müssen, dann wären wir in jedem Fall wieder vorne dabei und würden versuchen, nächstes Jahr aufzusteigen.