Hallo alle,
die uns in der Sache für den Jugend-Sport unterstützt haben
und an die lieben Tischtennis-Paragraphenverfechter, die gegen den TV Oyten entschieden haben,
als auch an all diejenigen, die ihre private Zeit ehrenamtlich dem Jugend-Tischtennis spendieren und diesen Vorgang mit Interesse verfolgten.
Diese email soll unser TV Oyten Unverständnis auf eine Schiedsgerichtsentscheidung des TTBVL ausdrücken.
Ich habe alle Hochachtung vor dem ehrenamtlichen Einsatz, den viele der Jugend-Nachwuchsarbeit mit großem Herzen leisten.
Kurze Schilderung des Vorfalls:
-- Bezirksliga Ost Maedchen Spiel TV Oyten – Holm Seppensen II, 17September2006, Ansetzung 17:45h
-- Anrtritt der Gastmannschaft um 18:50h
-- Hinweis des Gastgebers:
Das Spiel kann nicht mehr angesetzt werden, da die verbleibende verfügbare Hallenzeit nicht mehr ausreicht. Das Spiel ist mit 8:0 für den Gastgeber zu bewerten. Das akzeptierte der Spielführer des Gastes.
-- Man einigte sich "Im Sinne des Sports" darauf, damit die Mädchen wenigstens ein wenig spielten, "ausser Konkurrenz" zu spielen, bis die verfügbare Zeit verstrichen ist.
-- Beim Stande von 3:1 für Oyten wurde aufgehört, da die Zeit um war, und Erwachsenenpunktspiele angesetzt waren.
-- Alles das wurde im Spielbericht vermerkt.
-- Der Betreuer der Gastmannschaft hatte offenbar einen Meinungswandel, akzeptierte das nicht und unterschrieb den Bericht nicht.
-- Der Staffelleiter G.H. wertete das Spiel 0:8 für den Gast.
-- Alle Kontaktversuche zum Staffelleiter zwecks Klärung und Neuansetzung blieben unbeantwortet.
-- Der Protest von uns gegen die Wertung wurde am 26.9. eingereicht (mit 40 Euro Protestgebühr).
-- Es erreichten mich viele Zusprüche von Staffelleitern, Jugendbetreuern und anderen, die ihre Kraft dem TT-Jugendsport widmen. Vielen Dank für die Unterstützung.
Heute, 25.11.2006 kam die offizielle Nachricht bzw. Entscheidung des Schiedsgerichts bei mir an,
in der ganz klar für den Gast ein 8:0 gewertet wurde.
Begründung:
"Tritt eine Mannschaft zu einem Mannschaftskampf verspätet an und wird der Mannschaftskampf trotzdem ordnungsgemäss begonnen, so wird er entsprechend seinem Ausgang bewertet."
Soviel zur Entwicklung "Im Sinne des Jugendsports" !!!
Folglich müssten wir in Zukunft so verfahren:
Wir werden in Zukunft keinem Gegner mehr eine solche Verspätung einräumen.
Gemäß der Regel, die bei Turnieren als auch bei Mannschaftswettkämpfen gilt, werden wir
zum Zeitpunkt der Spielansetzung den "1.Aufruf" des Spiels geben,
dann 2 Minuten später den "2.Aufruf",
dann weitere 2 Minuten später den "3.Aufruf" ausgeben.
Ist also eine Mannschaft vier Minuten nach Spielansetzung nicht spielbereit, werden wir das Spiel kampflos werten und NICHT mehr spielen lassen.
Ich müsste hier allen anderen Vereinen anraten, so zu verfahren.
Aus Sicht des Schiedsgerichts wäre das "im Sinne des Sports".
Meine Meinung ist das nicht.
Insgesamt war das eine äusserts schwache Leistung des Staffelleiters und des Schiedsgerichts.
Das durfte einfach so nicht passieren. Man hätte jederzeit mit einem Telefongespräch ein Klärung und aussergerichtliche Einigung (z.B Neuansetzung) herbeiführen können.
Nochmals vielen Dank für die seelische Unterstützung einiger von Euch.
Thomas Mrotzeck
TVO Tischtennis
2.Vorsitzender
Jugend-Punktspiele - Schiedsgerichtsurteil
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Re: Jugend-Punktspiele - Schiedsgerichtsurteil
Verstehe ich das richtig - ihr hättet das Spiel also unter allen Umständen zuende bringen müssen und da das aus Platzgründen nicht möglich war, stand es zum Zeitpunkt des Abbruchs also statt tatsächlich 3:1 für Oyten, dann im Prinzip 3:8 für Holm-Deppensen?...und deswegen wurde 0:8 für die netten Gäste gewertet?Tom hat geschrieben:Begründung:
"Tritt eine Mannschaft zu einem Mannschaftskampf verspätet an und wird der Mannschaftskampf trotzdem ordnungsgemäss begonnen, so wird er entsprechend seinem Ausgang bewertet."
Ein Skandalurteil würde ich sagen - skandalös oder schäbig natürlich auch das Verhalten des Gegners....oder sind solche enormen Verspätungen in den Spielklassen normal und von den Heimmannschaften zu akzeptieren??
Ich erscheine mit meinen Dauelser Teams ja auch desöfteren mal leicht verspätet...ich hoffe ihr drückt da dann mal ein Auge zu. Ich möchte jedenfalls nicht, dass sowas einreißt. Vielleicht sollte man sich in solchen Fällen bereits vor dem ersten Ballwechsel die Unterschrift des Gegners sichern.
-
Marko
Eine Unterschrift des Gegners wäre bei einer solchen Verspätung ja gar nicht mehr erforderlich, denn auch da gibt´s Regeln und eine solche Verspätung muss defintiv nicht ohne regelgerechten (!) Grund geduldet werden.
Hier ist "nur", wahrscheinlich/vielleicht in Unwissenheit der Regeln, der falsche Spielberichtsbogen an den Staffelleiter geschickt worden.
Dem Staffelleiter kann man (???) vermutlich noch nicht einmal große Vorwürfe machen,
da ihm nur die Fakten auf dem Tisch lagen, bedeutet Aussage gg. Aussage.
Da das Spiel begonnen wurde, hätte es tatsächlich auch beendet werden müssen oder gar nicht erst begonnen werden dürfen, jedenfalls nicht offiziell. Also hätte ein Spielberichtsbogen ohne Unterschrift des Gegners ohne eine Begegnung vermutlich ein anderes Urteil zur Folge gehabt.
Und wie eng die Hallenzeiten in Oyten sind, kennt man ja. Da hat man ja häufig nicht einmal genug Platz, um sich nicht gegenseitig auf die Füsse zu treten (eigene Erfahrung). Soll heißen, eine Beendigung des Spiels wäre
bei einem Spielbeginn 18.50 Uhr von vornherein nicht möglich gewesen.
Was lernen wir daraus ... Entwicklung "im Sinne des Jugendsports" ja, aber nur inoffiziell oder wenn alle (auch die Gästemannschaft/Trainer der Gästemannschaft in diesem Fall) mitspielen.
Dennoch denke ich, dass man diesen Fall nicht überbewerten sollte. Geringe Verspätungen sind gerade wenn´s in die Wintermonate geht, doch immer mal möglich, vielleicht auch entschuldbar, wobei die Problematik Hallenzeit natürlich nicht von der Hand zu weisen ist.
Im Zweifelsfall sollte jedoch der Einzelfall entscheiden und dies im Vorwege durch entsprechende Unterschriften dokumentiert werden

Hier ist "nur", wahrscheinlich/vielleicht in Unwissenheit der Regeln, der falsche Spielberichtsbogen an den Staffelleiter geschickt worden.
Dem Staffelleiter kann man (???) vermutlich noch nicht einmal große Vorwürfe machen,
da ihm nur die Fakten auf dem Tisch lagen, bedeutet Aussage gg. Aussage.
Da das Spiel begonnen wurde, hätte es tatsächlich auch beendet werden müssen oder gar nicht erst begonnen werden dürfen, jedenfalls nicht offiziell. Also hätte ein Spielberichtsbogen ohne Unterschrift des Gegners ohne eine Begegnung vermutlich ein anderes Urteil zur Folge gehabt.
Und wie eng die Hallenzeiten in Oyten sind, kennt man ja. Da hat man ja häufig nicht einmal genug Platz, um sich nicht gegenseitig auf die Füsse zu treten (eigene Erfahrung). Soll heißen, eine Beendigung des Spiels wäre
bei einem Spielbeginn 18.50 Uhr von vornherein nicht möglich gewesen.
Was lernen wir daraus ... Entwicklung "im Sinne des Jugendsports" ja, aber nur inoffiziell oder wenn alle (auch die Gästemannschaft/Trainer der Gästemannschaft in diesem Fall) mitspielen.
Dennoch denke ich, dass man diesen Fall nicht überbewerten sollte. Geringe Verspätungen sind gerade wenn´s in die Wintermonate geht, doch immer mal möglich, vielleicht auch entschuldbar, wobei die Problematik Hallenzeit natürlich nicht von der Hand zu weisen ist.
Im Zweifelsfall sollte jedoch der Einzelfall entscheiden und dies im Vorwege durch entsprechende Unterschriften dokumentiert werden
Meiner Meinung nach wäre in diesem Fall wohl eine Neuansetzung des Spiels am besten gewesen. Durch unvorhersehbaren Staus o.ä. kann so was ja immer mal passieren...
Denke genaueres zu dem Fall kann man nur sagen, wenn sich beide "Parteien" dazu geäußert haben. Auf jeden Fall hättet ihr euch, da ihr ja wusstet, dass das Spiel an dem Tag nicht mehr komplett gespielt werden kann, schriftlich zusichern müssen, dass das Spiel nun entweder für den TV Oyten gewertet wird ODER ihr hättet gleich einen neuen Termin vereinbart.
Wie gesagt zu dem Vorfall direkt was zu sagen ohne die Gegenseite zu "hören" ist schwierig, aber deine Konsequenzen, die du aus dieser Sache ziehst, kann ich nicht nachvollziehen.

Denke genaueres zu dem Fall kann man nur sagen, wenn sich beide "Parteien" dazu geäußert haben. Auf jeden Fall hättet ihr euch, da ihr ja wusstet, dass das Spiel an dem Tag nicht mehr komplett gespielt werden kann, schriftlich zusichern müssen, dass das Spiel nun entweder für den TV Oyten gewertet wird ODER ihr hättet gleich einen neuen Termin vereinbart.
Ich hoffe, dass dies jetzt nicht dein Ernst ist. Bei allem Respekt zur Mädchen-Bezirksliga, aber mit solchen Maßnahmen erreicht man doch rein gar nichts. Außer dass es vielleicht noch mehr Jugendliche gibt, die aufgrund solcher dann entstehenden Niederlagen, dem Sport den Rücken zu kehren würden.Folglich müssten wir in Zukunft so verfahren:
Wir werden in Zukunft keinem Gegner mehr eine solche Verspätung einräumen.
Gemäß der Regel, die bei Turnieren als auch bei Mannschaftswettkämpfen gilt, werden wir
zum Zeitpunkt der Spielansetzung den "1.Aufruf" des Spiels geben,
dann 2 Minuten später den "2.Aufruf",
dann weitere 2 Minuten später den "3.Aufruf" ausgeben.
Ist also eine Mannschaft vier Minuten nach Spielansetzung nicht spielbereit, werden wir das Spiel kampflos werten und NICHT mehr spielen lassen.
Ich müsste hier allen anderen Vereinen anraten, so zu verfahren.
Wie gesagt zu dem Vorfall direkt was zu sagen ohne die Gegenseite zu "hören" ist schwierig, aber deine Konsequenzen, die du aus dieser Sache ziehst, kann ich nicht nachvollziehen.
Dennoch denke ich, dass man diesen Fall nicht überbewerten sollte. Geringe Verspätungen sind gerade wenn´s in die Wintermonate geht, doch immer mal möglich, vielleicht auch entschuldbar, wobei die Problematik Hallenzeit natürlich nicht von der Hand zu weisen ist.
Im Zweifelsfall sollte jedoch der Einzelfall entscheiden und dies im Vorwege durch entsprechende Unterschriften dokumentiert werden ! ! !![]()
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8. TV Oyten TT-Turnier (Magic TT Cup) vom 8. - 10. Juni 2018 !
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Hansy
Ich denke dieses ist das einzig wahre !!!BJ hat geschrieben: Wie gesagt zu dem Vorfall direkt was zu sagen ohne die Gegenseite zu "hören" ist schwierig, aber deine Konsequenzen, die du aus dieser Sache ziehst, kann ich nicht nachvollziehen.
Denn wenn ich das Spiel von Vorneherein als Kampflos werten will / muß dann schreibe ich auf den Spielberichtsbogen nichts weiteres als dieses. Und das lasse ich von beiden (Betreuern/Mannschaftsführern) Unterschreiben.
Wenn ich dann etwas wie Spielergebnisse dort drauf eintrage hat der Staffelleiter oder das Schiedsgericht keinerlei andere Möglichkeit als es so zu werten, wenn zudem keine Unterschrift des Gastes vorliegt...
Zum Verein SV Holm-Seppensen kann ich nur sagen, dass ich mir ein solches Vorgehen von Betreuern dort nicht vorstellen kann.
Welcher Betreuer war denn von Holm in Oyten vor Ort???