Worpswede - Ritterhude 9:2
Wir traten in Bestbesetzung an, Ritterhude ohne Lipp und Krieger, dafür mit Korge.
Doppel 2:1
Michael und ich mussten zunächst gegen Hoffmann und Förster ran. In den ersten beiden Sätzen lief es gut für uns und wir führten danach 2:0. Danach bekamen wir Jörgs Aufschläge und Geros Topspins leider deutlich schlechter in den Griff... wir hatten trotzdem im dritten, vierten und fünften Satz Matchbälle... die wir aber allesamt vergaben und am Ende unterlagen wir 11:13 im Entscheidungssatz

. Da dachte ich schon... na großartig... wenn wir solche Spiele verlieren, dann kann das ja heute toll laufen. Es kam aber zum Glück komplett anders. Julian und Malte machten es gegen Wendelken und Lürßen besser... sie lagen 1:2 hinten, gewannen dann aber zwei knappe Sätze und konnten das Spiel für sich entscheiden

. Daniel und Max gewannen ebenfalls nach hartem Kampf in fünf Sätzen gegen Ambrosi und Korge.
Oben 2:0
Im oberen Paarkreuz musste Julian gegen Wendelken ran. Zunächst hatte er einige Probleme mit dessen Schnittaufschlägen und den Kanonenschlägen danach mit der Vorhand. Ab dem vierten Satz hatte er ihn aber komplett unter Kontrolle und gewann die letzten beiden Sätze deutlich. Michael spielte gegen Hoffmann. Er hackte die Klasse-Aufschläge von Hoffmann ebenso zurück, wie im Doppel... da konnte Gero meist stark hinterherschießen... im Einzel stand Jörg allerdings nicht so gut wie Gero im Doppel, deswegen konnte er nur wenig Kapital daraus schlagen. Dies führte dazu, dass Michael seinen Gegner recht gut im Griff hatte und ihn 3:0(!!) besiegte... STARK

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Mitte 2:0
In der Mitte musste Daniel gegen Michael Lürßen antreten. Daniel führte schnell mit zwei Sätzen, ehe sein Gegner offensiver wurde und besser ins Spiel kam. Er verkürzte auf 2:2. Im Entscheidungssatz kämpfte sich Daniel zurück und gewann zu 8. Ich spielte gegen Gero Förster, der in den ersten beiden Sätzen nicht viel traf. Deswegen reichte es für mich, die Bälle zu verteilen und ansonsten eigentlich nur auf seine Fehler zu warten. Im dritten Satz hatte ich einen Matchball, den ich aber vergab und danach den Satz verlor. Ab dem vierten Satz kam mein Gegner dann immer besser rein und traf plötzlich die Bälle. Ich stand wie Ochs vorm Berg und bekam zunächst gar nichts mehr hin. Im Entscheidungssatz fing ich mich dann aber glücklicherweise nochmal und konnte ihn nach einer Auszeit mit 11:9 bezwingen...

meine Fresse... das war knapp.
Unten 1:1
Malte hatte anfangs große Probleme gegen Tim Korge ins Spiel zu finden und verlor den ersten Satz. Im zweiten war es sehr knapp... letztlich konnte Malte diesen aber in der Verlängerung für sich entscheiden. Danach hatte Malte seinen Gegner im Griff und gewann die nächsten beiden Sätze relativ deutlich. Max spielte gegen Felix Ambrosi, an den der erste Satz ging. Den zweiten gewann Max deutlich und im dritten führte er haushoch, vergab ihn aber noch in der Verlängerung. Danach war Maxs Wille gebrochen und der vierte Satz ging klar an Ambrosi.
Oben 2:0
Im oberen Paarkreuz musste Julian nun gegen Jörg Hoffmann antreten und es wurde erneut sehr knapp. Am Ende konnte sich Julian noch einmal richtig reinpushen und seinen Gegner im fünften Satz bezwingen. Michael durfte gegen Fredi Wendelken ran. Das Spiel war nicht gerade schön anzusehen, denn fast alle Ballwechsel hatten nur 2-3 Ballberührungen (Aufschlag-Rückschlag-Schuss). Letztlich konnte Michael die Bälle aber so setzen, dass Fredis Trefferquote nicht zu hoch war und damit in fünf Sätzen gewinnen.
Fazit
Boah... war das knapp. Wir haben zwar 9:2 gewonnen, das Ergebnis klingt natürlich aber viel deutlicher als es eigentlich war, denn wir haben von acht Fünfsatzspielen ganze sieben gewonnen!! Wenn wir immer so nervenstark wären und das nötige Quäntchen Glück dazu hätten, dann würden wir wohl in der Klasse so ziemlich jeden schlagen... wir haben das allerdings ja auch schon das eine oder andere Mal (z.B. bei der Auftaktniederlage gegen Uesen) anders herum erlebt, dementsprechend relativiert sich solch etwas ja auch wieder. Wir haben auf jeden Fall unsere (Pflicht-)Aufgabe erledigt und schauen nun auf das nächste Heimspiel gegen Hutbergen. Dies wird sicherlich schwer werden, da die Hutbergener ja gegen Posthausen eindrucksvoll bewiesen haben, dass sie sich gefangen haben. Danach gehts dann noch gegen Verden und Barme in der Hinrunde... das wird auf jeden Fall noch sehr spannend.