Re: 1. Bezirksklasse 2011/12
Verfasst: 26.03.2012, 11:28
Sooo, jetzt ein ausführlicher Bericht der gestrigen Ereignisse in Ritterhude:
Ritterhude - Worpswede 7:9
Wir spielten mit kompletter Mannschaft, Ritterhude mit Lipp, Krieger (nur Einzel), Wendelken, F. Ambrosi, Fuhrmann, Rogowski und Förster (nur Doppel). Für die Ritterhuder ging es darum, den Relegationsplatz zu verlassen und auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz vorzustoßen, dafür hätten sie einen Punkte gebraucht. Für uns ging es um das Behalten der Chance auf die Meisterschaft aus eigener Kraft.
Doppel 2:1
In den Doppeln sah es zunächst nicht so dolle für uns aus. Michael und ich starteten gegen Felix Ambrosi und Gero Förster und wir bekamen den Abschuss unseres Lebens
. Die beiden spielten ungemein sicher und konsequent, ließen uns nie ins Spiel kommen und gewannen verdient in drei Sätzen. Julian und Malte machten es besser gegen Christian Lipp und Fredi Wendelken. Es entwickelte sich eine spannende Partie, die unsere Jungs nach 2:1 Rückstand noch umbiegen konnten, stark! Bei Daniel und Joscha wurde es gegen Harald Fuhrmann und Rene Rogowski ähnlich knapp. Hier lief es leider genau anders herum und Daniel und Joscha ließen sich eine 1:2 Satzführung noch aus der Hand nehmen.
Einzel 1:1
Im oberen Paarkreuz gab es zwei ganz klare Angelegenheiten. Michael kam gegen Lipp nicht ins Spiel und verlor in drei Sätzen. Julian spielte bärenstark gegen Krieger und ließ diesem absolut keine Chance in drei deutlichen Sätzen
. Zwischenstand 3:2
Mitte 1:1
In der Mitte spielte zeitgleich Felix Ambrosi gegen Daniel sowie Fredi Wendelken gegen mich. Bei mir gegen Fredi war es lange Zeit das erwartete Aufschlagspiel. Im ersten Satz hatte dabei ich die Nase vorne, im zweiten er. Ab dem dritten Satz konnte ich seine Aufschläge besser lesen und hatte danach nur noch wenige Probleme den dritten und vierten Satz einzufahren. Vom Nebentisch bekam ich dann nur noch die Schlussphase des fünften Satzes mit. Daniel hatte mehrere Matchbälle gegen Felix. Leider konnte dieser alle abwehren und schlussendlich mit 15:13 gewinnen
. Zwischenstand 4:3
Unten 1:1
Im unteren Paarkreuz musste Joscha gegen Rene ran. Die beiden lieferten sich ein ganz enges Duell mit vielen langen Ballwechseln. Letztlich musste Joscha sich im vierten Satz geschlagen geben. Am Nebentisch sah es für Malte zunächst recht gut aus gegen Harald Fuhrmann. Nach einer Führung ließ er sich den ersten Satz aber noch klauen. Im zweiten Satz war Malte dann chancenlos und im dritten Satz sah Fuhrmann bei einer 7:3 Führung eigentlich wie der sichere Sieger aus, denn Malte war im Prinzip tot. Allerdings nahm Malte eine Auszeit und spielte danach wie ausgewechselt. Wie schon in den letzten Wochen spielte er riesen Bälle in Serie und ließ seinem Gegner in diesem Satz keinen Punkt mehr
. Danach ließ Malte sich nicht wieder aus dem Konzept bringen, beherrschte seinen Gegner und gewann zu 4 und zu 6. Das war gaaaanz wichtig, denn so blieben wir an den Ritterhudern dran! Zwischenstand 5:4
Oben 1:1
Die zweite Einzelrunde startete erneut mit zwei recht deutlichen Partien. Julian spielte überragend gegen Lipp und ließ nur 14 gegnerische Punkte in drei Sätzen zu, sogar noch einen weniger als in seinem ersten Einzel
. Michael war zwar gegen Niklas Krieger etwas besser drin, als gegen Christian Lipp, kam aber insgesamt wieder nicht richtig auf Betriebstemperatur. Niklas kam mit seiner Vorhand durch und wenn die kommt, dann ist sie schwer zu halten. Am Ende hieß es 3:0 für Krieger. Zwischenstand 6:5
Mitte 1:1
Daniel spielte nun gegen Fredi. Den ersten Satz gab Daniel sehr unglücklich und knapp zu 9 ab. Danach fand er leider kein Mittel mehr gegen Fredis konsequentes Hauruckspiel und verlor weitere zwei Sätze. Ich spielte gegen Felix, der im ersten Satz etwas überhastet begann. Dadurch erlangte ich einen hohen Vorsprung, den ich zu 6 übers Ziel brachte. Danach passierte das, was ich vor dem Spiel erwartet hatte, Felix ließ mir wenig Chancen ins Spiel zu kommen und dominierte mich klar. Somit verlor ich den zweiten und dritten Satz klar und verdient. Glücklicherweise hatte mein Bruder einen super Tipp für mich, der auf Anhieb Erfolg brachte, sodass ich durch eine Umstellung meiner Taktik noch einmal zurück kam und den vierten Satz gewann. Der fünfte Satz war dann komplett ausgeglichen und es ging hin und her. Am Ende konnte ich Felix niederkämpfen und zu 9 gewinnen
. Zwischenstand 7:6
Unten 0:2
Nun kam es im unteren Paarkreuz zum einzigen Break des Tages. Joscha hatte am Nebentisch sein Match bereits vor mir beendet und Harald Fuhrmann geschlagen
. Dabei verlor er den dritten Satz zwar zu 5, gewann aber die Sätze 1, 2 und 4 jeweils noch nach einigen Punkten Rückstand mit jeweils 2 Punkten Unterschied! Malte spielte zeitgleich mit mir gegen Rene. Hier hatte Malte die ersten beiden Sätze knapp gewonnen und im dritten hatte Rene gerade eine Auszeit genommen. Dann konnte Rene den dritten Satz knapp für sich entscheiden. Im vierten Satz war es erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Malte nach starker Leistung zu 9 für sich entschied! Somit führten wir erstmals in diesem Spiel nach einem Paarkreuz. Zwischenstand 7:8
Entscheidungsdoppel 0:1
Michael und ich mussten nun ins Entscheidungsdoppel gegen Lipp und Wendelken. Im ersten Satz waren wir recht sicher und konnten diesen für uns entscheiden. Danach kamen unsere Gegner besser ins Spiel und wir verloren zwei Sätze. Nachdem der vierte Satz klar an uns ging, kam es also zum Entscheidungssatz im Entscheidungsdoppel. Hier ging es hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 9:9 hatte Michael Aufschlag. Nach einem Rückschlag von Lipp zog ich einen Topspin, der an die Tischkannte ging, puuh, damit führten wir 10:9 und nahmen eine Auszeit. Beim folgenden Ball schlug Michael erneut auf und ich zog Lipps Rückschlag wieder an, welchen Fredi nicht zurück brachte. Endstand 7:9 (Sätze 32:32, Bälle 594:597)
Fazit
Das war ein unglaublich knappes und spannendes Spiel. Beide Mannschaften waren gleichstark, was man an dem Satz- und Ballverhältnis sieht. Wir waren die ganze Zeit einen Punkt hinter den Ritterhudern, bis wir sie ganz am Ende noch überholten. Den Ausschlag gaben am Ende wohl wie so häufig die Fünfsatzmatches, von denen wir 4 und Ritterhude 2 gewinnen konnten. Verrückterweise gewann dabei immer der Spieler/das Team, der/das 1:2 hinten lag. Insgesamt hätten wir uns sicherlich auch mit einem Unentschieden zufrieden geben müssen, wir hatten aber das Glück und die Nerven auf unserer Seite. Damit haben wir die richtige Reaktion auf das schwache Spiel gegen Oyten gezeigt. Dieses Spiel verdeutlichte, wie wichtig der Ausfall unseres Spitzenspielers war, der mit einer unfassbaren Lockerheit 6:0 Sätze im oberen Paarkreuz gegen Ritterhude spielte. Wir behalten damit die Fäden selbst in der Hand und haben die Chance auf den Aufstieg. Dafür müssen wir aber noch zwei schwere Aufgaben in Wörpedorf und in Posthausen lösen. Ich bin gespannt, wie wir uns am Freitag, in Wörpedorf präsentieren werden. Logischerweise werden wir alles geben und alles daran setzen, nun aufzusteigen....
Ritterhude - Worpswede 7:9
Wir spielten mit kompletter Mannschaft, Ritterhude mit Lipp, Krieger (nur Einzel), Wendelken, F. Ambrosi, Fuhrmann, Rogowski und Förster (nur Doppel). Für die Ritterhuder ging es darum, den Relegationsplatz zu verlassen und auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz vorzustoßen, dafür hätten sie einen Punkte gebraucht. Für uns ging es um das Behalten der Chance auf die Meisterschaft aus eigener Kraft.
Doppel 2:1
In den Doppeln sah es zunächst nicht so dolle für uns aus. Michael und ich starteten gegen Felix Ambrosi und Gero Förster und wir bekamen den Abschuss unseres Lebens
Einzel 1:1
Im oberen Paarkreuz gab es zwei ganz klare Angelegenheiten. Michael kam gegen Lipp nicht ins Spiel und verlor in drei Sätzen. Julian spielte bärenstark gegen Krieger und ließ diesem absolut keine Chance in drei deutlichen Sätzen
Mitte 1:1
In der Mitte spielte zeitgleich Felix Ambrosi gegen Daniel sowie Fredi Wendelken gegen mich. Bei mir gegen Fredi war es lange Zeit das erwartete Aufschlagspiel. Im ersten Satz hatte dabei ich die Nase vorne, im zweiten er. Ab dem dritten Satz konnte ich seine Aufschläge besser lesen und hatte danach nur noch wenige Probleme den dritten und vierten Satz einzufahren. Vom Nebentisch bekam ich dann nur noch die Schlussphase des fünften Satzes mit. Daniel hatte mehrere Matchbälle gegen Felix. Leider konnte dieser alle abwehren und schlussendlich mit 15:13 gewinnen
Unten 1:1
Im unteren Paarkreuz musste Joscha gegen Rene ran. Die beiden lieferten sich ein ganz enges Duell mit vielen langen Ballwechseln. Letztlich musste Joscha sich im vierten Satz geschlagen geben. Am Nebentisch sah es für Malte zunächst recht gut aus gegen Harald Fuhrmann. Nach einer Führung ließ er sich den ersten Satz aber noch klauen. Im zweiten Satz war Malte dann chancenlos und im dritten Satz sah Fuhrmann bei einer 7:3 Führung eigentlich wie der sichere Sieger aus, denn Malte war im Prinzip tot. Allerdings nahm Malte eine Auszeit und spielte danach wie ausgewechselt. Wie schon in den letzten Wochen spielte er riesen Bälle in Serie und ließ seinem Gegner in diesem Satz keinen Punkt mehr
Oben 1:1
Die zweite Einzelrunde startete erneut mit zwei recht deutlichen Partien. Julian spielte überragend gegen Lipp und ließ nur 14 gegnerische Punkte in drei Sätzen zu, sogar noch einen weniger als in seinem ersten Einzel
Mitte 1:1
Daniel spielte nun gegen Fredi. Den ersten Satz gab Daniel sehr unglücklich und knapp zu 9 ab. Danach fand er leider kein Mittel mehr gegen Fredis konsequentes Hauruckspiel und verlor weitere zwei Sätze. Ich spielte gegen Felix, der im ersten Satz etwas überhastet begann. Dadurch erlangte ich einen hohen Vorsprung, den ich zu 6 übers Ziel brachte. Danach passierte das, was ich vor dem Spiel erwartet hatte, Felix ließ mir wenig Chancen ins Spiel zu kommen und dominierte mich klar. Somit verlor ich den zweiten und dritten Satz klar und verdient. Glücklicherweise hatte mein Bruder einen super Tipp für mich, der auf Anhieb Erfolg brachte, sodass ich durch eine Umstellung meiner Taktik noch einmal zurück kam und den vierten Satz gewann. Der fünfte Satz war dann komplett ausgeglichen und es ging hin und her. Am Ende konnte ich Felix niederkämpfen und zu 9 gewinnen
Unten 0:2
Nun kam es im unteren Paarkreuz zum einzigen Break des Tages. Joscha hatte am Nebentisch sein Match bereits vor mir beendet und Harald Fuhrmann geschlagen
Entscheidungsdoppel 0:1
Michael und ich mussten nun ins Entscheidungsdoppel gegen Lipp und Wendelken. Im ersten Satz waren wir recht sicher und konnten diesen für uns entscheiden. Danach kamen unsere Gegner besser ins Spiel und wir verloren zwei Sätze. Nachdem der vierte Satz klar an uns ging, kam es also zum Entscheidungssatz im Entscheidungsdoppel. Hier ging es hin und her und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 9:9 hatte Michael Aufschlag. Nach einem Rückschlag von Lipp zog ich einen Topspin, der an die Tischkannte ging, puuh, damit führten wir 10:9 und nahmen eine Auszeit. Beim folgenden Ball schlug Michael erneut auf und ich zog Lipps Rückschlag wieder an, welchen Fredi nicht zurück brachte. Endstand 7:9 (Sätze 32:32, Bälle 594:597)
Fazit
Das war ein unglaublich knappes und spannendes Spiel. Beide Mannschaften waren gleichstark, was man an dem Satz- und Ballverhältnis sieht. Wir waren die ganze Zeit einen Punkt hinter den Ritterhudern, bis wir sie ganz am Ende noch überholten. Den Ausschlag gaben am Ende wohl wie so häufig die Fünfsatzmatches, von denen wir 4 und Ritterhude 2 gewinnen konnten. Verrückterweise gewann dabei immer der Spieler/das Team, der/das 1:2 hinten lag. Insgesamt hätten wir uns sicherlich auch mit einem Unentschieden zufrieden geben müssen, wir hatten aber das Glück und die Nerven auf unserer Seite. Damit haben wir die richtige Reaktion auf das schwache Spiel gegen Oyten gezeigt. Dieses Spiel verdeutlichte, wie wichtig der Ausfall unseres Spitzenspielers war, der mit einer unfassbaren Lockerheit 6:0 Sätze im oberen Paarkreuz gegen Ritterhude spielte. Wir behalten damit die Fäden selbst in der Hand und haben die Chance auf den Aufstieg. Dafür müssen wir aber noch zwei schwere Aufgaben in Wörpedorf und in Posthausen lösen. Ich bin gespannt, wie wir uns am Freitag, in Wörpedorf präsentieren werden. Logischerweise werden wir alles geben und alles daran setzen, nun aufzusteigen....