Re: 1. Bezirksklasse 2011/12
Verfasst: 17.04.2012, 16:09
Posthausen - Worpswede 7:9
Im letzten Rückrundenspiel für beide Mannschaften mussten wir mindestens einen Punkt holen, um den Relegationsplatz klar zu machen. Das Hinspiel hatten wir zu Hause 9:7 gewonnen.
Doppel 2:1
Wie im Hinspiel lagen wir nach den Doppel 2:1 hinten. Julian und Malte kamen gegen Sönke und Marc nur schwer in die Partie und unterlagen in drei Sätzen. Daniel und Joscha gewannen zwar den ersten Satz gegen Björn und Horst. Danach fanden sie aber leider kein Mittel mehr gegen die Schüsse von Björn und die Sicherheit von Horst und unterlagen insgesamt in vier Sätzen. Michael B. und ich gewannen recht klar gegen Kai und Michael K. . Dabei war der erste Satz knapp zu 9, die nächsten beiden gewannen wir etwas ungefährdeter jeweils zu 6. Kai wollte im Doppel schauen, wie fit er wieder ist, denn Training ist ja immer was Anderes als ein Spiel. Er entschied sich dann, in den Einzeln nicht anzutreten, weil das Risiko zu hoch war. In den Einzeln spielte dafür Herbert Küsel, der fast zum Matchwinner der Posthausener werden sollte.
Oben 0:2
Im oberen Paarkreuz lief es sehr gut für unsere Jungs. Michael musste gegen Sönke ran und lieferte von Beginn an eine sehr konzentrierte Vorstellung. Er hatte immer die richtigen Antworten parat und in den wichtigen Momenten auch das nötige Quäntchen Glück. Daher gewann er in drei hart umkämpften Sätzen
. Julian spielte gegen den aus der Mitte hochgerückten Björn. Es entwickelte sich ein extrem knappes Spiel. Zum Ende eines jeden Satzes war Julian sehr nervenstark und konnte somit alle drei Sätze hauchdünn mit 2 Punkten Unterschied für sich entscheiden
.
Mitte 0:2
In der Mitte ging es sehr gut für uns weiter. Ich spielte gegen Marc. Im ersten Satz hatte ich das Spiel gut unter Kontrolle und gewann relativ ungefährdet. Ab dem zweiten Satz wurde Marc aber stärker und es wurde knapp, ich gewann aber letztlich zu 8. Im dritten Satz führt ich dann 7:10, Marc wehrte aber die Matchbälle ab und konnte mir den Satz noch aus der Hand nehmen. Im vierten Satz hatte ich eine gute Punkteserie gleich zu Beginn, auf die mein Gegner zum Glück keine Antwort mehr hatte. Letztlich konnte ich den vierten Satz und somit das Spiel für mich entscheiden. Als wir unser Spiel beendet hatten und auf dem Weg zur Bank waren, spielten am Nebentisch Daniel und Horst gegeneinander, als es zu einer leichten "Meinungsverschiedenheit" bzgl. der Lautstärke auf der Bank kam
. Diese ließ sich jedoch aufklären und alles war wieder gut
. Daniel spielte gut gegen Horst und ließ diesem in drei Sätzen nur wenig Chancen, ins Spiel zu kommen
.
Unten 1:1
Nun stand das Spiel zwischen Malte und Michael auf dem Plan. Malte ließ sich zwischenzeitlich von Michaels Schüssen etwas aus dem Konzept bringen. Insgesamt rang er seinen Gegner aber mit guten Topspins in drei Sätzen nieder und machte den 2:6 Zwischenstand perfekt. Nach diesem Punkt sah es sehr sehr gut für uns aus, denn wir brauchten "nur" noch zwei Einzel zum benötigten Unentschieden. Leider sollte der Spielverlauf aber nun eine drastische Wendung nehmen. Zwischen Joscha und Herbert gab es zunächst drei klare Sätze, von denen zwei an Joscha und einer an Herbert ging. Danach gab es zwei äußerst knappe Sätze. Herbert schupfte Joscha tot und schoss dann jeweils mit dem Noppenbelag, wenn der Ball hoch kam. Leider kam Joscha nicht wieder richtig ins Spiel und unterlag im vierten zu 10 sowie im fünften zu 11 (ich glaube nach eigenem Matchball).... das war bitter
.
Oben 2:0
Im oberen Paarkreuz war die erste Runde mit 0:6 Sätzen an uns gegangen, nun kam es leider zum komplett umgedrehten Ergebnis. Weder Julian (gegen Sönke) noch Michael (gegen Björn) fanden zu ihrem Spiel und unterlagen jeweils 3:0. Somit stand es nach einer zwischenzeitlichen 2:6 Führung für uns plötzlich nur noch 5:6.
Mitte 1:1
In der Mitte spielte nun Daniel gegen Marc. In den ersten beiden Sätzen war dieses Spiel komplett ausgeglichen, Marc setzte sich jeweils in der Verlängerung hauchdünn durch. Im dritten Satz sah es stark nach der Spielentscheidung aus, als Marc hoch (ich glaube 8:2) führte. Dann kam aber Daniel nochmal rein, machte schöne Punkte in Serie zum und gewann 8:11. Leider konnte er diese Serie jedoch nicht fortführen und verlor den vierten Satz recht deutlich
. Damit stand es 6:6 und unsere hohe Führung war dahin. Nun spielten zeitgleich Horst und ich sowie Joscha gegen Michael. Zu diesem Zeitpunkt drohte uns das Spiel (das wir in den Köpfen schon fast abgeschrieben hatten) tatsächlich völlig zu entgleiten, denn Joscha und ich verloren jeweils den ersten Satz. Ich kam gegen Horst nicht wirklich gut ins Spiel, da er ganz böse mit der Rückhand gegenschoss, wenn ich anzog und sicher angriff, wenn ich es ruhiger angehen ließ. Durch Kampf konnte ich ihm dennoch den zweiten und dritten Satz knapp jeweils zu 8 abnehmen. Im vierten Satz drehte sich das Spiel allerdings dann wieder. Horst spielte erneut sehr sicher und ich wurde zunehmend verunsicherter
. Ich fand kein Mittel, ins Spiel zu kommen, und verlor haushoch zu 5. Glücklicherweise konnte ich mich im Entscheidungssatz noch einmal zurückkämpfen und ins Spiel hereinschreien
, dadurch ging ich gleich zu Beginn hoch in Führung. Am Ende konnte ich das Spiel in fünf Sätzen knapp für mich entscheiden und den achten Punkt eintüten (am Nebentisch hatte Joscha zuvor den siebten Punkt nach einem 2:0-Rückstand klar gemacht).
Unten 1:1
Joscha spielte, wie beschrieben, zeitgleich mit mir und konnte einen 2:0-Rückstand gegen Michael noch in einen wichtigen 2:3-Sieg umbiegen. Malte kam gegen Herbert nie wirklich ins Spiel. Er schaffte es nicht, sich zu konzentrieren und machte aus diesem Grund zu viele Fehler. Letztlich setzte es nach einer überragenden 12:0-Siegesserie für Malte die zweite Niederlage in der Rückrunde (er verlor somit nur das erste und das letzte Einzel.... verrückt).
Entscheidungsdoppel 0:1
Der Druck war nun natürlich raus. Wir standen zum Glück wieder deutlich entspannter am Tisch und dies machte sich im Entscheidungsdoppel dann auch bemerkbar. Michael und ich spielten gegen Sönke und Marc und die anderen Mitglieder beider Mannschaften machten schon mal Bierchen auf
. In diesem Spiel kamen durchaus noch einige schöne Ballwechsel für die Zuschauer zustande. Den ersten Satz konnten wir knapp für uns entscheiden, den zweiten deutlicher. Im dritten Satz kamen unsere Gegner besser rein und wir spielten zu überhastet. Aus diesem Grund unterlagen wir recht deutlich zu 6. In den Entscheidungssatz ging das Spiel jedoch nicht mehr, da im vierten Satz unser Konzept erneut gut aufging. Wir hatten immer gute Antworten parat und setzten unsere Gegner unter Druck. Ganz zum Schluss durfte Michael dann noch zwei eigentlich unmögliche Bälle gazellenmäßig vom Boden kratzen und mit unglaublichem Sidespin in die Ecke dreschen
. Wolfgang kommentierte diese mit: "Oberliga!", worauf Kai lustig einwarf: "Damen!"....
. Insgesamt gewannen wir das Entscheidungsdoppel 1:3 und somit das Spiel 7:9.
Fazit
Mann-Mann-Mann-Achim.... wir sind natürlich mit einem Sieg hochzufrieden und hätten das Ergebnis im Voraus auch sicherlich so unterschieben.... nach der zwischenzeitlichen 2:6-Führung hätten wir es allerdings nicht mehr so eng werden lassen dürfen. Da müssen wir in Zukunft abezockter werden. Naja, seis drum, hat ja glücklicherweise gereicht
. Am Ende hätten uns die Posthasener und allen voran Ersatzmann Herbert Küsel fast noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun geht es für uns (aller Voraussicht nach) in die Relegation, denn Barme wird sich den Meistertitel wohl von Hutbergen (die eine enttäuschende Saison unter ihren Möglichkeiten gespielt haben) wohl nicht mehr nehmen lassen. Mal schauen, wie wir uns gegen Falkenberg und (vermutlich) Werder V schlagen werden. Mit Sicherheit werden wir da noch zwei Mal alles geben und ich hoffe, dass wir dann im nächsten Jahr in der Bezirksliga auflaufen dürfen.
Im letzten Rückrundenspiel für beide Mannschaften mussten wir mindestens einen Punkt holen, um den Relegationsplatz klar zu machen. Das Hinspiel hatten wir zu Hause 9:7 gewonnen.
Doppel 2:1
Wie im Hinspiel lagen wir nach den Doppel 2:1 hinten. Julian und Malte kamen gegen Sönke und Marc nur schwer in die Partie und unterlagen in drei Sätzen. Daniel und Joscha gewannen zwar den ersten Satz gegen Björn und Horst. Danach fanden sie aber leider kein Mittel mehr gegen die Schüsse von Björn und die Sicherheit von Horst und unterlagen insgesamt in vier Sätzen. Michael B. und ich gewannen recht klar gegen Kai und Michael K. . Dabei war der erste Satz knapp zu 9, die nächsten beiden gewannen wir etwas ungefährdeter jeweils zu 6. Kai wollte im Doppel schauen, wie fit er wieder ist, denn Training ist ja immer was Anderes als ein Spiel. Er entschied sich dann, in den Einzeln nicht anzutreten, weil das Risiko zu hoch war. In den Einzeln spielte dafür Herbert Küsel, der fast zum Matchwinner der Posthausener werden sollte.
Oben 0:2
Im oberen Paarkreuz lief es sehr gut für unsere Jungs. Michael musste gegen Sönke ran und lieferte von Beginn an eine sehr konzentrierte Vorstellung. Er hatte immer die richtigen Antworten parat und in den wichtigen Momenten auch das nötige Quäntchen Glück. Daher gewann er in drei hart umkämpften Sätzen
Mitte 0:2
In der Mitte ging es sehr gut für uns weiter. Ich spielte gegen Marc. Im ersten Satz hatte ich das Spiel gut unter Kontrolle und gewann relativ ungefährdet. Ab dem zweiten Satz wurde Marc aber stärker und es wurde knapp, ich gewann aber letztlich zu 8. Im dritten Satz führt ich dann 7:10, Marc wehrte aber die Matchbälle ab und konnte mir den Satz noch aus der Hand nehmen. Im vierten Satz hatte ich eine gute Punkteserie gleich zu Beginn, auf die mein Gegner zum Glück keine Antwort mehr hatte. Letztlich konnte ich den vierten Satz und somit das Spiel für mich entscheiden. Als wir unser Spiel beendet hatten und auf dem Weg zur Bank waren, spielten am Nebentisch Daniel und Horst gegeneinander, als es zu einer leichten "Meinungsverschiedenheit" bzgl. der Lautstärke auf der Bank kam
Unten 1:1
Nun stand das Spiel zwischen Malte und Michael auf dem Plan. Malte ließ sich zwischenzeitlich von Michaels Schüssen etwas aus dem Konzept bringen. Insgesamt rang er seinen Gegner aber mit guten Topspins in drei Sätzen nieder und machte den 2:6 Zwischenstand perfekt. Nach diesem Punkt sah es sehr sehr gut für uns aus, denn wir brauchten "nur" noch zwei Einzel zum benötigten Unentschieden. Leider sollte der Spielverlauf aber nun eine drastische Wendung nehmen. Zwischen Joscha und Herbert gab es zunächst drei klare Sätze, von denen zwei an Joscha und einer an Herbert ging. Danach gab es zwei äußerst knappe Sätze. Herbert schupfte Joscha tot und schoss dann jeweils mit dem Noppenbelag, wenn der Ball hoch kam. Leider kam Joscha nicht wieder richtig ins Spiel und unterlag im vierten zu 10 sowie im fünften zu 11 (ich glaube nach eigenem Matchball).... das war bitter
Oben 2:0
Im oberen Paarkreuz war die erste Runde mit 0:6 Sätzen an uns gegangen, nun kam es leider zum komplett umgedrehten Ergebnis. Weder Julian (gegen Sönke) noch Michael (gegen Björn) fanden zu ihrem Spiel und unterlagen jeweils 3:0. Somit stand es nach einer zwischenzeitlichen 2:6 Führung für uns plötzlich nur noch 5:6.
Mitte 1:1
In der Mitte spielte nun Daniel gegen Marc. In den ersten beiden Sätzen war dieses Spiel komplett ausgeglichen, Marc setzte sich jeweils in der Verlängerung hauchdünn durch. Im dritten Satz sah es stark nach der Spielentscheidung aus, als Marc hoch (ich glaube 8:2) führte. Dann kam aber Daniel nochmal rein, machte schöne Punkte in Serie zum und gewann 8:11. Leider konnte er diese Serie jedoch nicht fortführen und verlor den vierten Satz recht deutlich
Unten 1:1
Joscha spielte, wie beschrieben, zeitgleich mit mir und konnte einen 2:0-Rückstand gegen Michael noch in einen wichtigen 2:3-Sieg umbiegen. Malte kam gegen Herbert nie wirklich ins Spiel. Er schaffte es nicht, sich zu konzentrieren und machte aus diesem Grund zu viele Fehler. Letztlich setzte es nach einer überragenden 12:0-Siegesserie für Malte die zweite Niederlage in der Rückrunde (er verlor somit nur das erste und das letzte Einzel.... verrückt).
Entscheidungsdoppel 0:1
Der Druck war nun natürlich raus. Wir standen zum Glück wieder deutlich entspannter am Tisch und dies machte sich im Entscheidungsdoppel dann auch bemerkbar. Michael und ich spielten gegen Sönke und Marc und die anderen Mitglieder beider Mannschaften machten schon mal Bierchen auf
Fazit
Mann-Mann-Mann-Achim.... wir sind natürlich mit einem Sieg hochzufrieden und hätten das Ergebnis im Voraus auch sicherlich so unterschieben.... nach der zwischenzeitlichen 2:6-Führung hätten wir es allerdings nicht mehr so eng werden lassen dürfen. Da müssen wir in Zukunft abezockter werden. Naja, seis drum, hat ja glücklicherweise gereicht