Die heissesten Titelanwärter waren jedoch anwesend, so dass spannende und gutklassige Spiele erwartet wurden.
Der Einzeltitel wurde zunächst in 4 Vorrundengruppen ausgespielt. In Gruppe A setzte sich überraschend Torsten Johannsen vor Matze Wajan durch. Gruppe B beherrschte Titelverteidiger Bernie Wöbse, der Helge Stührenberg auf Platz 2 verwies. In Gruppe C ging Platz 1 an Christopher Uhlig (heute mit Leihschläger) vor Dennis Wuckert. Am spannendsten Gruppe D, die als einzige nur aus 3 Personen bestand. Platz 1 mit 1:1 Siegen und 4:3 Sätzen ging an Frank Tiede (der den linken Am in Gips hatte, deshalb äußerst vorsichtig und deshalb eigentlich nur zum Spass mitkickte - Ballhochwurf mit Schlägerhand), Platz 2 ging bei 1:1 Siegen und 3:3 Sätzen an Matthias Janke (hatte offensichtlich Mitleid mit dem Einarmigen und verlor 0:3) und Torsten Vetter landete unglücklich nur auf Platz 3 mit 1:1 Siegen und 3:4 Sätzen.
In den Viertelfinals bezwang Matze Janke dann Torsten Johannsen, Bernie Wöbse verwies mit seiner Noppe Dennis Wuckert in die Schranken und Matze Wajan bezwang (wie vergangenes Jahr) Cristopher Uhlig. Die spannendste (durch Dauergestocher aber nicht hochklassige) Partie dann zwischen dem Einarmigen und Helge Stührenberg. Erst der Entscheidungssatz musste über den letzten Teilnehmer des Halbfinals entscheiden. Helge ging (durch erstaunlich offensives Spiel) mit 8:2 rasch in Führung und hatte dann bei 10:6 schon 4 Matchbälle. Der Einarmige gab nicht auf und erstocherte sich seinerseits sogar einen Matchball zur 11:10 Führung, die er dann aber schnell wieder verdaddelte. Beim Stande von 12:12 (zuvor hatte Helge wieder Matchball) störte Trostrundenteilnehmer Janek Tiggemann einen nicht enden wollenden Ballwechsel durch aufdrehen des Radiolautsprechers, um die Anwesenden mit der Botschaft der soeben errungenen Dortmunder Meisterschaft zu quälen/stören (wer ausser Janik interessiert sich schon für den BVB?
In den Halbfinals setzte sich Bernie gegen den nächsten Youngster durch. Auch Matze Janke verzweifelte an Bernies Noppe und unerlag nit 0:3. Eine ebensolche klare Angelegenheit wurde das 2. Halbfinale für Matze Wajan gegen Helge. Somit Matze J und Helge auf den 3. Plätzen.
Spannend dann das Endspiel, in dem Bernie den 3. Youngster in Folge bezwingen wollte. Obwohl Matze W. meistens führte, hatte Bernie in den ersten beiden Sätzen das bessere Ende für sich (11:9 und 13:11). Dann drehte Matze auf, gewann Satz 3 mit 11:6 und es sah in Satz 4 bei 9:6 Führung für Matze nach einem Entscheidungssatz aus. Irgendwie ging dann aber alles ganz schnell und zu Ungunsten von Matze. Ratz-fatz drehte Bernie das Spiel und konnte mit 11:9 den Satz und das gesamte Spiel gewinnen...wo wir uns schon so auf Satz 5 gefreut hatten
Glückwunsch an den neuen und alten Vereinsmeister
Die Trostrunde gewann im Übrigen Torsten Vetter.
Die Doppel-Vereinsmeister wurden bei 7 Doppeln (der Einarmige verzichtete und loste dafür recht ausgeglichene Doppel aus) zunächst in 2 Vorrundengruppen ausgespielt. Im Halbfinale bezwangen Willi Borgstedt und Matze Wajan knapp mit 3:2 Kurt Kieselbach und Christopher Uhlig, während Torsten Vetter und Torsten Johannsen überraschend mit 3:1 gegen Dennis Wuckert und Matze Janke gewinnen konnten. Auch das Finale wurde zu einer überaus spannenden Angelegenheit, denn erneut ging es in den Entscheidungssatz. Die Rolle des Underdogs lag den beiden Torstens und so triumphierten sie nach großem Kampf schließlich (trotz deutlicher Konditionsmängel bei Torsten J. nach gerade erst überstandener mehrwöchiger Krankheit) knapp mit 11:8 und trugen sich somit in die Annalen des Vereins ein
Die gelungene Veranstaltung
gegen jugendliche Frische+Talent