Worpswede - Wörpedorf 6:9
Wir konnten es gestern leider nicht schaffen, uns erneut für eine Hinrundenniederlage zu revanchieren. Wir unterlagen hauchdünn gegen Wörpedorf.
Doppel 1:2
Michael und ich verloren das erste Doppel in der Rückrunde gegen sehr gut aufgelegte Drechshage/Tietjen. Werner setzte die Bälle seelenruhig und Uwe entschied das Spiel mit starkem Angriff. Der erste Satz war ganz schnell weg, im zweiten führten wir und ließen uns die Punkte am Ende doch noch klauen. Das war der entscheidende Satz. Danach folgten zwar zwei deutliche für uns, im fünften mussten wir uns aber wieder geschlagen geben

. Malte und Max spielten ebenfalls fünf Sätze gegen Hausmann/Klingbeil, glücklicherweise aber mit dem besseren Ende für sich. Sie setzten ihre Gegner konsequent unter Druck und konnten den Punkt einfahren. Joscha und Gevert kamen gegen Fitzke/Engelken nicht wirklich gut rein und verloren in drei Sätzen.
Oben 2:2
In der ersten Einzelrunde spielte Malte gegen Drechshage, der neuerdings einen Noppenbelag auf dem Schläger kleben hat. Malte setzte ihn sofort unter Druck und gewann den ersten Satz sehr deutlich und den zweiten knapp. Im dritten Satz ließ er sich ein bisschen einlullen und verlor. Im vierten war er dann aber wieder nervenstark und gewann insgesamt mit 3:1

. Ich spielte gegen Lutz Hausmann. Spiele zwischen uns enden häufig im Entscheidungssatz und ich konnte zum Großteil glücklich gewinnen. Heute klappte das leider nicht

. Im ersten Satz führte ich deutlich, ließ ihn dann noch einmal rankommen und gewann zu 8. Ab dem zweiten Satz kam Lutz besser ins Spiel und gewann den zweiten knapp zu 9 und den dritten deutlich zu 5. Nachdem ich den vierten erneut in der Verlängerung für mich entschieden hatte ging es wieder einmal in den fünften Satz. In diesem ging es hin und her und ich führte mit 9:6. Lutz ging volles Risiko und traf die richtigen Entscheidungen. Beim Stande von 9:9 und zwei eigenen Aufschlägen traf ich dann leider die falschen Entscheidungen. Ich machte kurze Aufschläge und zog dann sofort schnelle Topspins. Der erste ging hauchdünn am Tisch vorbei und beim zweiten bekam Lutz das Kunststück fertig ihn böse zu blocken. Insgesamt hat er im ganzen Spiel nur sehr wenige Blocks getroffen (vielleicht 1-2 pro Satz), blöderweise aber sowohl im zweiten, als auch im fünften Satz jeweils zum 11:9

. Naja, war ein gutes Spiel und Lutz war einfach mal wieder dran, zu gewinnen.
In der zweiten Einzelrunde spielte Malte gegen Lutz. Im ersten Satz konnte er seinen Gegner mit starken Rückhandbällen überraschen und gewann klar zu 6. Ab dem zweiten Satz stellte sich Lutz darauf aber beachtlich gut ein und hatte in den knappen Momenten immer die entscheidenden Reaktionen und Ideen. Am Ende hieß es 1:3 für Lutz. Ich spielte gegen Drechshage. Ich führte den kompletten ersten Satz, verlor aber am Ende mitt 11:13. Im zweiten fand ich nicht wirklich statt und war danach fast geschlagen. Ab dem dritten Satz bekam ich nach gutem Tipp meines Bruders

seine Aufschläge viel sicherer und gefährlicher auf den Tisch und hatte meinen Gegner dann absolut im Griff. Die Sätze drei bis fünf gewann ich zwei Mal zu 4 und ein Mal zu 5, da ich ruhiger spielte und mit seinem Noppenbelag nur sehr wenig Probleme hatte

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Mitte 2:2
In der Mitte gab es drei Fünfsatzkrimis und einen in vier Sätzen. Joscha musste zuerst gegen Engelken ran. Nachdem in den ersten Sätzen beide Gegner versuchten sowohl offensiv als auch defensiv zu punkten entwickelte sich beim Stand von 2:2 Sätzen ein unheimlich intensives Schupfduell

. Am Ende musste Joscha sich leider mit zwei Punkten Unterschied geschlagen geben. Michael war erneut gut aufgelegt und machte Fitzke das Leben schwer. Er führte mit 2:1 Sätzen, ließ dann seinen Gegner aber auf 2:2 ausgleichen. Im fünften Satz hatte er dann die besseren Nerven und gewann 11:9

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In der zweiten Runde musste Joscha gegen Fitzke ran. Das Spiel lag ihm leider nicht besonders, er kämpfte sich aber dennoch auf 1:1 Sätze ran. Knackpunkt war der dritte Satz, den Joscha in der Verlängerung verlor. Danach war ein bisschen die Luft raus und Joscha verlor insgesamt mit 1:3

. Im Duell der Michaels entwickelte sich ein packendes Spiel. Da beide Spieler sehr variabel sind, bekam man die ganze Palette an unterschiedlichen Ballwechseln zu sehen, sowohl offensiv als auch defensiv. Nach hartem Kampf gewann Michael Becker erneut mit 3:2. Das war nun der fünfte 3:2-Sieg für ihn in der Rückrunde, der hat vielleicht Nerven

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Unten 1:3
Gevert hatte unten gegen einen saustarken Klingbeil kaum Chancen und verlor in drei Sätzen. Max kam auf das Abwehrspiel von Tietjen zwar immer noch nicht besonders gut zurecht, hat sich aber schon um einiges gebessert im Spiel gegen Noppen. Er konnte einen Satz für sich entscheiden, dachte am Ende aber leider noch etwas zu wenig nach und unterlag mit 1:3. Das muss er noch einige Male trainieren, dann sollte es klick machen. Ohne die "einfachen" Fehler von Max gegen die Abwehrbeläge, wäre das enger geworden.
In der zweiten Einzelrunde durfte Gevert gegen Tietjen ran. Das Spiel lag ihm perfekt. Gevert spielte sehr ruhig und überlegt und zog in den richtigen Momenten Topspins wie Kanonenschläge

. Am Ende gewann er deutlich und verdient mit 3:1. Zwischen Max und Marcus Klingbeil entwickelte sich ein sehr enges Spiel, das Max am Ende mit 1:3 verlor, da er leider wieder pro Satz mehrere "vermeidbare" Fehler gegen die Noppe machte. Er war sehr gut ihm Spiel, diese Fehler machten dann aber leider den Unterschied aus.
Insgesamt gewann Wörpedorf in der Höhe verdient. Wenn wir ein bisschen mehr Glück/Nervenstärke gehabt hätten, dann hätten wir zwar durchaus einen oder sogar beide Punkte zu Hause behalten können, das hätte dann aber auch schon sehr glücklich laufen müssen. Insgesamt waren die knappen Spiele in etwa ausgeglichen mit Siegern auf beiden Seiten, wir verloren aber auch ein paar Spiele deutlich, was andersherum nicht passiert ist. Wir konnten den Wörpedorfern gut Paroli bieten und können mit der Leistung (auch wenn leider nichts Zählbares dabei heraus gesprungen ist) zufrieden sein. Nächste Woche gehts gegen Posthausen. Mal schauen, wie wir in dem Spiel auftreten. Wenn wir so spielen, wie die letzten Wochen, dann kann da durchaus was drin sein und wir könnten der Hinspielniederlage einen Rückspielsieg folgen lassen.
We will see....