Falkenberg - Worpswede 9:6
Das war gestern ein ganz bitterer Abend für uns. Ein schweres Spiel hatten wir erwartet und leider bekamen wir auch genau ein solches.
Doppel 1:2
In den Doppel gab es drei sehr deutlichre Ergebnisse. Julian und Michi spielten stark gegen Christoph Brüning und Thomas Nowotny und gewannen in drei Sätzen. Becker und ich verloren zwar einen Satz gegen Tobias Heckel und Matthias Blendermann, gewannen die anderen drei Sätze aber klar. Malte und Paul hatten in drei Sätzen keine Chance gegen einen sicheren Volker Thiericke und besonders einen Olli Krentzel, der absolut alles traf.
Oben 2:0
Das erste Einzel des Abends bestritten Tobi und Michi. Die ersten beiden Sätze gingen an Tobi, weil er sicher und Michi zu überhastet spielte. Danach wurde Michi deutlich ruhiger und konnte auf 2:2 heran kommen. Im fünften Satz lag Tobi schnell 5:0 vorne, was Michi nicht mehr aufholen konnte. Am Ende gewann Tobi zu 7 im Entscheidungssatz. Am Nebentisch entwickelte sich ein hart umkämpftes Match zwischen Christoph und Julian. Beide wechselten sich mit guten und schwächeren Phasen ab. Dadurch gingen die ersten vier Sätze abwechselnd an einen der beiden. In der Verlängerung des Entscheidungssatzes behielt leider der Falkenberger die Nerven und gewann 12:10. Zwischenstand 3:2
Mitte 1:1
In der Mitte musste ich nun gegen Thomas Nowotny ran. Ich spielte recht sicher und konnte mich durch viel Variation von Angriffs- und Abwehrbällen gut im Spiel haben. Die Nadelstiche an Topspins saßen ebenfalls. Damit konnte ich in drei Sätzen zu 7, 6 und 8 gewinnen. Neben uns spielten Malte und Matthias. Dies war ein Spiel, das knapper kaum hätte sein können. Im ersten Satz bekam Malte den Sack nicht zu und verlor in der Verlängerung. Der zweite ging zu 9 an Malte, der dritte zu 8 an Matthias. Im vierten Satz führte Malte 9:7, ehe Matthias mit zwei Netzrollern wieder ran kam und der Satz letztlich mit 13:11 an den Falkenberger ging. Zwischenstand 4:3
Unten 2:0
Becker spielte nun gegen Volker Thiericke, den er vor einer Woche im Pokal in drei Sätzen geschlagen hatte. Leider entwickelte sich hier aber ein anderes Spiel. Der erste Satz ging deutlich an einen starken Volker. Im zweiten Satz kam Becker besser rein und konnte diesen für sich entscheiden. Im dritten Satz hatten beide mehrere Satzbälle und Volker entschied den zum 18:16. Nachdem der vierte Satz an Becker ging, musste also schon wieder ein Entscheidungssatz herhalten. Leider konnten wir auch diesen nicht gewinnen. Am Nebentisch lag Paul gefühlt in jedem Satz erst einmal mit 4-5 Punkten hinten, ehe er hinein fand. Dadurch gingen die ersten beiden Sätze gegen Olli, der recht sicher spielte, zu 9 und 8 flöten. In den nächsten beiden Sätzen ging es so weiter, Paul konnte diese aber noch zu 9 und 7 gewinnen. Im fünften Satz lief das gleiche Spiel, leider unterlag Paul zu 7. Zwischenstand 6:3
Oben 1:1
Im Duell der beiden Einser trafen Tobi und Julian aufeinander. In einem zunächst ausgeglichenen Spiel gewann Julian den ersten zu 9 und verlor den zweiten Satz zu 7. Im dritten führte Julian 9:5. Dann hakte er den Satz im Kopf leider ab und veror ihn noch. Davon erholte er sich leider nicht mehr und der vierte Satz ging deutlich zu 1 an Tobi. Am Nebentisch spielten Christoph und Michi. In diesem Spiel ging der dritte Satz deutlich an Christoph aber die andere drei Sätze relativ souverän an Michi, der seinen Gegner dauerhaft mit starken Aufschlägen und bombigem Offensivspiel unter Druck setzte. Zwischenstand 7:4
Mitte 1:1
Malte musste nun gegen Thomas ran. Hier gingen die ersten vier Sätze abwechselnd knapp an den Falkenberger und klar an Malte. Im Entscheidungssatz lag Malte schnell 4:0 hinten und kam dann nicht mehr heran. Der letzte ging somit deutlich an Thomas. Somit konnten wir also noch ein Spiel im fünften Satz nicht für uns entscheiden. Ich spielte gegen Matthias. Dies ist stets eine Geduldfrage für beide Seiten. Somit kamen lange Ballwechsel zu Stande und es wurde auf die richtigen Momente gewartet. Im ersten Satz führte ich 6:0, Matthias kam aber noch einmal heran. Glücklicherweise konnte ich den Satz mit 11:9 zu machen. Der zweite Satz war ausgeglichen und wir machten mehr oder weniger abwechselnd die Punkte, ehe ich zu 8 gewann. Im dritten Satz war die Luft raus und ich gewann klar zu 5. Zwischenstand 8:5
Unten 1:1
Im unteren Paarkreut mussten nun Becker und Olli gegeneinander antreten. Es entwickelte sich äußerst knappe Sätze. Becker konnte aber in jedem Satz knapp die Oberhand behalten. Am Nebentisch verlief das Spiel zwischen Paul und Volker ähnlich, nur leider anders herum. Paul lag erneut stets hoch hinten, um ab Mitte der Sätze aufzudrehen. Letztlich unterlag Paul zu 9, 9 und 11... ganz bittere Pille! Endstand 9:6
Fazit
Tja, was soll man dazu noch schreiben... wir gingen mit der Erwartung eines äußerst knappen Derbys in die Partie und genau dies erhielten wir auch. Vor dem Spiel wäre ich mit einem 8:8 zufrieden gewesen. Dieses Ergebnis wäre auch absolut drin gewesen, aber es sollte wohl nicht sein. Bitterer hätte es für uns jedenfalls nicht laufen können, wenn man sich anschaut, dass wir sowohl mehr Bälle (556:567) als auch mehr Sätze (29:30) gewannen, am Ende aber dennoch mit 9:6 verloren

. Die knappen Spiele (alle 5 Fünf-Satz-Matches) gingen jeweils an Falkenberg, somit kann man sagen, dass definitiv die Mannschaft mit den besseren Nerven gewonnen hat. Schade, dass wir keine Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Dies ist aber kein Beinbruch, da meiner Meinung nach in Falkenberg alle Mannschaften ihre Probleme kriegen werden. Die Falkenberger sind gut aufgestellt und werden am Ende ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, wenn sie sich nicht selbst schlagen (wie gegen Ritterhude, wo ich eine Falkenberger Niederlage nie im Leben für möglich gehalten hätte). Für uns gibt es jetzt glücklicherweise keine lange Pause, sondern direkt am Freitag die Möglichkeit auf Wiedergutmachung gegen Holtum. Danach geht es dann Schlag auf Schlag weiter gegen Emtinghausen und Ritterhude.